Newsletterarchiv

September 2019

wer sein Geld anlegen will, sollte sich über die Chancen, Inhalte und Risiken der Vermögensanlage umfassend informieren können. Doch bei einigen Produkten des Grauen Kapitalmarkts sind die Angaben schwammig und intransparent. Dies hat eine Untersuchung des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale Hessen ergeben, bei der Werbung und Unterlagen von 36 Vermögensanlagen unter die Lupe genommen wurden. So informierten Anbieter in mehr als der Hälfte der untersuchten Fälle nicht transparent genug, worin das Geld überhaupt investiert wird.

Auch bei Online-Spielen haben Verbraucher mit Intransparenz zu kämpfen: In 14 von den Marktwächtern untersuchten Games lauern gut versteckte Kostenfallen. Anbieter von Micro-Job-Apps wiederum werben mit schnellem Geld, das durch kleinste Online-Jobs zu verdienen sei – und führen hiermit Verbraucher hinters Licht.

An dieser Stelle noch der Hinweis auf eine Marktwächter-Veranstaltung: Am 25. September laden wir in Berlin ein zur Podiumsdiskussion zum Thema "Breitband in Deutschland: Gestört und langsam statt always on"

August 2019

beim Online-Shopping sehen wir oft erst bei der Lieferung, ob die Waren unseren Vorstellungen auch wirklich entsprechen. Die meisten Artikel können wir genau deswegen innerhalb von 14 Tagen zurücksenden - dank des Widerrufsrechts. Einzelne, spezielle Produkte sind davon ausgenommen, etwa Maßanfertigungen. Doch manche Anbieter interpretieren diese Ausnahmeregelungen sehr eigennützig, wie zahlreiche Beschwerden zeigen, die den Verbraucherzentralen vorliegen. In solchen Fällen einzuschreiten und die Rechte der Verbraucher zu wahren, das zählt mit zu den Aufgaben der Marktwächter.

Außerdem in unserem August-Newsletter: Wer ist derzeit im Goldrausch? Und wir warnen vor Sperrungen von Kundenkonten beim Online-Marktplatz Wish. Betroffene verlieren den Zugang zum Kundenservice.  

Juli 2019

das kennen Sie sicher alle: Einmal im Jahr klingelt's an der Tür, der Ablesedienst für die Heizung kommt. Der Verbrauch wird in jeder Wohnung getrennt festgehalten. Wer sparsam heizt, muss auch entsprechend weniger zahlen. So die Theorie. Da es aber nicht so viele Ablesedienste gibt und diese oft gar nicht von den Mieterinnen und Mietern, die sie letztendlich bezahlen, beauftragt werden, zahlen viele womöglich mehr für die Ablesung, als was sie an Heizkosten einsparen.

Außerdem berichten wir in dieser Ausgabe, wie fragwürdige Unternehmen zunehmend über Social-Media-Dienste wie Facebook oder Instagram versuchen, deren Nutzerinnen und Nutzer für Investitionen in dubiose Finanzmarktprodukte zu gewinnen.

Viel Spaß beim Lesen

Juni 2019

auch in diesem Monat melden wir uns mit einer Sammlung von interessanten Meldungen aus der Marktbeobachtung. Diesmal mit zwei aktuellen Warnungen - vor unseriösen Aktienangeboten auf dem Grauen Kapitalmarkt sowie vor untergeschobenen Stromverträgen des Anbieters Mivolta. Mit einem neuen animierten Erklärvideo erläutern wir die Tücken der Rückgabe im Online-Handel.

Ein Jahr nach dem Start der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fassen wir nochmal unsere Erkenntnisse, wie Facebook, LinkedIn oder Snapchat ihre erweiterten Informationspflichten umsetzen, in einer Infografik sowie in einem Faktenblatt zusammen. Dazu haben wir als Schmankerl auch ein Quiz erstellt, mit dem Sie testen können, ob Sie bereits ein DSGVO-Profi sind.

Mai 2019

mit den Erkenntnissen aus der Marktbeobachtung leisten die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband einen kontinuierlichen Beitrag dazu, Verbraucherinnen und Verbraucher gezielter zu schützen. Mit unserem neuen Newsletter möchten wir Ihnen ein Bild davon geben, welche Themen für uns besonders auffällig waren und wie wir Verbraucherbeschwerden nutzen, um Probleme im Finanzmarkt, im Energiemarkt und in der Digitalen Welt zu beheben und Verbraucherrechte in Deutschland zu stärken.

In dieser Ausgabe informieren wir Sie unter anderem über aktuelle Untersuchungsergebnisse zu Problemen beim Wechsel des Internet- oder Handyvertrages, über doppelte Kostenberechnung bei bestimmten Riester-Produkten sowie über Tücken bei der Umsetzung der neuen EU-Reiserichtlinie durch Online-Reiseportale.