26.06.2019
Für ein risikoreiches und langfristiges Anlageprodukt des Grauen Kapitalmarktes warb das Unternehmen mit „maximaler Sicherheit“. Nach Einschätzung der Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Hessen stellt dies eine bewusste Irreführung von Verbrauchern dar. Sie mahnten das Unternehmen ab. Die Vivat GmbH unterzeichnete eine Unterlassungserklärung und änderte ihre Werbung.
17.06.2019
Eine Kundin der Generali Lebensversicherung AG vermisste in ihrer Standmitteilung wichtige Leistungsdaten ihres Vertrages. Begründung des Versicherers: Dies sei aufgrund technischer Gegebenheiten leider nicht möglich gewesen.
28.05.2019
Die Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Hessen warnen vor unerwünschten Werbeanrufen, bei denen Verbrauchern Aktien namhafter Unternehmen wie Lufthansa, Siemens, Tesla oder Amazon zum Kauf angeboten wurden. Nach Zahlung erhielten sie keine Wertpapiere, Anbieter waren nicht mehr auffindbar.
17.05.2019
Wer Vermögensanlagen anbietet, muss seine Jahresabschlüsse rechtzeitig veröffentlichen. So können Verbraucher sich ein Bild von der wirtschaftlichen Lage solcher Unternehmen machen. Manchmal werden die Ergebnisse aber verspätet eingereicht. Das kann ein Zeichen sein, dass die Anlage sich nicht wunschgemäß entwickelt. Verbraucher sollten deshalb genau hinschauen.
30.04.2019
Die Marktwächter-Experten warnen vor unseriöser Kreditwerbung rund um Schufa-freie Kredite. Verbraucher werden mit Kreditanfragen und Kreditkarten geködert und erhalten stattdessen überteuerte Prepaid-Kreditkarten. Die Anbieter ändern ständig ihre Internetauftritte und schmückten diese zum Teil mit falschen oder zweifelhaften Testsiegeln und Bewertungen aus.
05.04.2019
Verbraucher legen bei ihrer Geldanlage großen Wert auf Sicherheit. Viele wünschen sich aber auch greifbare Sachwerte oder verbinden damit ethisch-ökologische Ansprüche. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Hessen in Auftrag gegeben hat.
25.03.2019
Das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Hessen klagte gegen zwei Klauseln in den Vertragsbedingungen der Nova Sedes Wohnbaugenossenschaft, die Verbrauchern die Kündigung erschwerten und hohe Kosten aufbürdeten. Das Landgericht Nürnberg-Fürth gab der Verbraucherzentrale Recht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
04.03.2019
Wer eine in eine Unternehmensbeteiligung investiert, kann im Insolvenzfall auch noch Jahre später dazu verpflichtet werden, erhaltene Ausschüttungen zurückzuzahlen. Nicht immer klären Unternehmen und Fondsgesellschaften in ihren Mitteilungen darüber deutlich auf.